Geschichte des Kriya-Yoga
Kriya-Yoga, wie es in der heutigen Form existiert, wurde über die Zeit von einer Linie von verwirklichten Meistern gelehrt und weitergegeben. Er wurde von den Meistern seiner Zeit den jeweiligen kulturellen Ausprägungen und der Schülerschaft so angepasst, dass er der geistigen Entwicklung des Menschen bestmöglich diente.
Aus der „Autobiographie eines Yogi“ von Yogananda können wir entnehmen, dass der Kriya-Yoga der Neuzeit um ca. 1860 von Babaji an seinen Schüler Lahiri Mahasaya übertragen wurde. Lahiri Mahasaya erhielt in der Folge von seinem Guru Babaji den Auftrag, den Kriya-Yoga allen wahrlich verlangenden Herzen zugänglich zu machen, unabhängig von Religion, Geschlecht oder sozialem Stand. Er gab sich dieser Aufgabe vollständig hin und wurde von seiner Schülerschaft auch liebevoll als der Vater des Kriya-Yoga oder Yoga-Avatar bezeichnet. Zu seinen Schülern wiederum gehörte Sri Yukteswar, ein Jnanavatar (Weisheit) und Guru des im Westen sehr bekannten Yogis, Paramahansa Yogananda. Yogananda, ein Premavatar (Avatar der Liebe), verstand es wie kein anderer vor ihm, die Brücke zwischen Osten und Westen zu bilden und dem Kriya-Yoga in der westlichen Gesellschaft Boden zu verschaffen. Die Linie der Meister, die den Kriya-Yoga in Europa - und speziell in der Schweiz und in Deutschland - verankert, vollendet sich in Janakananda, einem verwirklichten Schüler von Paramahansa Yogananda. Janakananda ist der Verfasser der folgenden Bücher:
- „Yoga oder Liebe deinen Nächsten als dein Selbst“
- "Nahrung und Bewusstsein" (Ayurveda)
- "Worte aus der Ewigkeit"
- "Reflexion der Zeit" (Biografie von Janakananda).
