Kriya-Yoga und seine Wirkung im Alltag

 

Kriya-Yoga ist eine der ältesten Yogatraditionen, die bereits seit Jahrtausenden existiert. Sie wird in den heiligen Schriften Indiens, wie beispielsweise der „Bhagavadgita“ oder den „Yoga-Sutren von Patanjali“, als Weg zur Selbstverwirklichung erwähnt. Mit Paramahansa Yogananda, dem Autor des Buches „Autobiographie eines Yogi“, wurde Kriya-Yoga dem Westen zugänglich gemacht. Der Begriff Kriya-Yoga stammt aus dem Sanskrit und bedeutet:

Kri (= Handeln) ya (= Seele) - Yoga (= Einheit)

Einheit zur Seele in jeder Handlung

Die Kernelemente der ursprünglichen Yoga-Wege (Hatha- Loyo-Mantra- und Raja Yoga) wurden im Kriya Yoga geeint. Die Kriya-Yoga Technik besteht somit aus einer Abfolge von wirkungsvollen Atem-, Konzentrations- und Meditationsübungen. Das Praktizieren dieser Meditationstechnik und deren Umsetzung im Alltag führt schrittweise dazu, dass der Mensch in jeder Lebenslage in Harmonie zu seinem Umfeld agiert. Seine Handlungen sind in Einklang mit sich selbst, was jegliche Form von Spannungen verhindert.

Kriya-Yoga verändert unser Bewusstsein. Wir nehmen das Leben und den Alltag zunehmend mehr als Reflektion unserer Selbst, unseres eigentlichen Wesens, wahr. Wir beginnen zu verstehen, dass die Ereignisse unseres Lebens ihren Ursprung in uns selbst haben. Diese Einsicht und deren Umsetzung beseitigt mit der Zeit alle egoistischen Tendenzen und offenbart uns den inneren Frieden und das Glück, das wir aus unseren ersten Kindheitstage kennen.

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Guntram Neswadba
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